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  • Peter Freisen

Der Hintergrund: Dezember

Aktualisiert: 18. März



Ort: White Sandy Beach, Naviti Island, Fidschi

Datum:

Kameradaten: Sony a6000 - Samyang 12mm f2.0 ISO 2500 - f2.0 - 25s


Geschichte:

Das Bild entstand in einer Hängematte zwischen Bäumen am Strand der White Sandy Beach Lodge auf Naviti, einer Insel in den Yasavas, einer Kette kleiner Inseln im Westen von Fidschi. Hier fährt der "Yasawa-Flyer", eine Fähre die diese kleinen Inseln zweimal am Tag ansteuert und mit der Hauptstadt Nadi verbindet.

Vom Flyer muss man dann in kleinen Booten zum Strand mit allem Gepäck. Bei rauer See und starkem Regen wird dann auch schon mal alles nass wenn man auf dem offenen Meer wartet. Aber das Paradies wartet auf den Inseln mit weißem Sandstrand, üppiger Vegetation und türkisblauem Meer. Es gibt praktisch nichts zu erleben, also Entspannung pur. Hin und wieder springt man mit dem

Schnorchel ins Meer und schaut sich die Fische an. Riesige Manta-Rochen kreuzen die Inseln von Zeit zu Zeit, viele Fische die man aus "Findet Nemo" kennt leben in den bunten Korallen. Zu essen gibt es vor allem Früchte die direkt vom Baum auf den Teller kommen. Transport-weg wenige Meter.

Abends geniest man die kühlere Luft in der Hängematte, bevor sich das nächtliche Sternenspektakel entfaltet. Keinerlei Lichtquelle oder Luftverschmutzung stört den Blick auf den herrlichsten Sternenhimmel den man sich vorstellen kann. Das haben wir so noch nirgendwo anders gesehen!

Einstellungen:

Sterne sind sehr schwache Lichtpunkte, daher muss man ihnen mit einer langen Belichtungszeit nachhelfen, die abhängig vom Objektiv ist. Da die Sterne sich über dem Himmel bewegen tritt ab einer gewissen Belichtungszeit der Effekt ein das sie oval werden und bei noch längerer Zeit zu Strichen werden. Bei dem eingesetzten 12mm Weitwinkelobjektiv auf einem APSC Sensor ist die maximale Zeit 25 Sekunden. Diese nutze ich, und öffne das Objektiv so weit wie möglich also Blende f2.0. Da das immer noch nicht genug ist um das Bild ausreichend zu belichten nutze ich einen ISO 2500 Wert.

Bearbeitung:

Kein Sternenfoto kommt beeindruckend aus der Kamera. Nur eine Farbanpassung und starke Kontrastanpassungen bringen den gewünschten Effekt. Der Himmel und der Vordergrund müssen unterschiedlich bearbeitet werden. In diesem Fall wollte ich das die Blätter nur als schwarze Silouhetten zu erkennen sind und keinerlei Farbe oder Helligkeit aufweisen, sonst würde hier das Rauschen des Sensors auffallen und stören. Grüntöne sind komplett verbannt worden und die Milchstraße mittels Weißabgleich in die richtigen Farben getaucht.


Bis bald, Peter



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