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  • Peter & Caro

Der Hintergrund: Juli

Aktualisiert: Juli 15



Ort: Desierto de la tatacoa, Villavieja, Kolumbien

Datum: 16.10.2019, Mittag

Kameradaten: Sony a6000 - Samyang 12mm f2.0

ISO 100 - 1/800s


Geschichte:

Die Tatacoa-Wüste liegt in einem Tal zwischen zwei Höhenrücken der Kordillieren und verdankt ihren Namen einer Klapperschlange, die aber gar nicht mehr dort vorkommt.

Sie war eines unserer angestrebten Ziele in Kolumbien, einem Land das durch Pablo Escobar und seinen Kumpanen einen eher schlechten Ruf als Reiseziel besitzt, zu unrecht!

Kolumbien ist sehr vielseitig, Regenwald wechselt sich mit Gebirgen ab und man kann sowohl an den Pazifik als auch in die Karibik. Nicht vermuten wurde man aber eine Wüste.

Nach einer schier unendlichen Busfahrt von Salento nach Villavieja kommen wir spät Abends in ein kleines Dorf in dem wir eine Unterkunft gebucht haben. Von dort geht es am nächsten Tag auf eine geführte Tour zu den beiden Wüsten, zuerst der rote Teil den man auf dem Kalenderfoto sieht. Sehr beeindruckend wie sich die Landschaft auf wenigen Metern von saftig grün zu staubigem ocker verwandelt. Kakteen blühen hier und da, merkwürdige Gesteinsformationen tauchen auf und unser Führer erklärt uns die Entstehung der Wüste, die eigentlich als Halbwüste bezeichnet werden muss.


Kakteen
Kakteen

Für eine Wüste ist sie zu grün. Auch hier leben viele Vögel, typisch für Kolumbien, das immerhin 1800 Vogelarten beheimatet.

Tropische Spottdrossel
Tropische Spottdrossel

Danach geht es in die "graue"Wüste, die ein bisschen karger ist und eher grau getönt. An einer Stelle sollen wir die Gesteinsformen Tieren zu ordnen. Hier gibt es Schildkröten, Seehunde und andere Tiere zu bestaunen, mit viel Fantasie versteht sich.. Nach zwei Stunden ist die Rundfahrt mit dem Duktus auch schon wieder vorbei und wir verabschieden uns von unserem netten Fahrer.

Graue Wüste
Graue Wüste

Einstellungen:

In einer Wüste bei Mittagssonne zu fotografieren, ist nicht der Traum eines jeden Fotografen. Harte Schatten, ausgebrannte Stellen, flimmernde Luft.

Aber manchmal geht es nicht anders. Die Blende weiter schließen, kurze Verschlusszeiten, ISO so tief wie möglich.

Bearbeitung: In CameraRaw habe ich das flaue RAW Bild mit Starken Kontrasten und Farbanpassungen zum Leben erweckt. Wichtig waren mir hier die Strukturen besser hervorzuheben, die das Regenwasser in das Gestein ritzt.

Bis bald,

Peter

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